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Einstellungen zu Familien und Geschlechterrollen |
Die im Frühjahr 2025 veröffentlichte Publikation des Bundesamts für Statistik zeigt anhand der Daten von 2013 bis 2023 deutliche Veränderungen in der Einstellung zu Familie und Geschlechterrollen. Eine Mehrheit der 15- bis 80-Jährigen ist überzeugt, dass Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren glücklich aufwachsen können – die Zustimmung stieg von knapp 40 auf 64 Prozent. Gleichzeitig verlieren traditionelle Rollenmuster an Bedeutung.
Ein Viertel findet, Männer sollten den Familienunterhalt sichern, zehn Jahre zuvor waren es noch knapp 40 Prozent. Auch die Ansicht, dass Frauen besser für die Betreuung kleiner Kinder geeignet sind, sank von 50 auf 35 Prozent. Viele wünschen sich ein egalitäres Erwerbsmodell mit Teilzeitarbeit für beider Eltern.
In der Realität dominiert jedoch weiterhin die Kombination «Mutter Teilzeit, Vater Vollzeit». Damit wird sichtbar: Die Einstellungen wandeln sich schneller als die gelebte Realität. |
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Wohlbefinden, Freizeitgestaltung, sozio-politische Einstellungen und abweichendes Verhalten unter Jugendlichen in der Schweiz |
Wie geht es den Schweizer Jugendlichen seit Ende der Covid-19-Pandemie? Dieser Frage gingen Dirk Baier (UZH, ZHAW) und Andreas Hadjar (Universität Fribourg) im Rahmen einer repräsentativen Befragung von 15- bis 25-jährigen Jugendlichen nach.
Das Wohlbefinden junger Menschen in der Schweiz verbessert sich langsam, vor allem bei Mädchen und jüngeren Befragten. Der Medienkonsum nimmt ab, während sportliche Aktivitäten zunehmen. Deutlich zurückgegangen ist der Konsum von Alkohol und Cannabis. Gleichzeitig bleiben aggressive Verhaltensweisen und eine Verschwörungsmentalität verbreitet. Sorge bereitet die Zunahme negativer Einstellungen gegenüber Minderheiten, vor allem bei 15- bis 17-Jährigen.
Die Befragung macht damit sowohl positive als auch problematische Entwicklungen sichtbar. Für die Präventionsarbeit ist es wichtig, die weitere Verbreitung negativer Haltungen gegenüber Minderheiten entgegenzuwirken. |
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Zur Studie
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